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Boobie Cactus (Myrtillocactus Geometrizans ‘Fukurokuryuzinboku’)

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Der Boobie Cactus (Myrtillocactus geometrizans ‘Fukurokuryuzinboku’) ist ein Kaktus mit charakteristischen rundlichen Wucherungen

Durchmesser Plastiktopf: 6 cm

Höhe: ca. 12 cm

Vorrätig

Der Myrtillocactus geometrizans ist ein beeindruckender, säulenförmiger Kaktus, der sich durch seine außergewöhnliche Farbe und wuchsfreudige Art einen festen Platz in vielen Kakteen-Sammlungen gesichert hat. Ursprünglich stammt er aus Mexiko und Zentralamerika, wo er in trockenen, sonnenverwöhnten Regionen auf felsigem Untergrund wächst. Dort trotzt er extremer Trockenheit, intensiver Sonneneinstrahlung und großen Temperaturschwankungen – eine robuste Pflanze also, die auch im heimischen Wohnzimmer gut zurechtkommt, wenn man ihre Herkunft versteht.

Was sofort ins Auge fällt, ist der bläulich-grüne bis fast türkisfarbene Wuchs der Säulen, die im jungen Stadium meist gegabelt oder wellig aussehen – daher auch sein zweiter Name „Blue Candle“. Die Rippen sind regelmäßig angeordnet, mit kleinen, grauen Areolen, aus denen relativ kurze, aber auffällige Dornen wachsen. Mit der Zeit entwickelt sich der Kaktus zu einem baumartigen Exemplar, das in freier Natur durchaus mehrere Meter hoch werden kann. In der Kultur bleibt er kompakter, wächst aber bei guten Bedingungen zügig.

In Sachen Standort ist der Myrtillocactus geometrizans ein echter Sonnenanbeter. Ein heller Platz mit möglichst viel direkter Sonne ist ideal – ob auf der Fensterbank, im Wintergarten oder von Mai bis September auch draußen auf dem Balkon oder der Terrasse. Wichtig ist, dass er dort langsam an die Sonne gewöhnt wird, sonst kann es zu Sonnenbrand auf der Epidermis kommen. Ein Platz am Südfenster ist perfekt, solange genug Licht vorhanden ist.

Beim Gießen gilt – wie bei fast allen Kakteen: Weniger ist mehr. Während der Wachstumsperiode von Frühling bis Spätsommer wird der Kaktus durchdringend gegossen, sobald das Substrat vollständig abgetrocknet ist. Im Winter, wenn er in Ruhe geht, braucht er nahezu kein Wasser – einmal im Monat ganz leicht zu gießen, reicht meist völlig aus. Entscheidend ist ein durchlässiges, mineralisches Substrat. Eine Mischung aus Kakteenerde, Bims, Lavagrus und etwas Sand funktioniert hervorragend. Staunässe führt unweigerlich zu Wurzelfäule.

Auch bei der Luftfeuchtigkeit ist der Myrtillocactus nicht wählerisch. Er kommt bestens mit trockener Raumluft klar, was ihn zum idealen Mitbewohner in beheizten Wohnungen macht. Zugluft oder kalte Standorte mag er hingegen überhaupt nicht. Die Temperaturen sollten dauerhaft über 10 °C liegen, wobei er kurzfristig sogar etwas kühlere Nächte verträgt, solange es trocken bleibt. Für die Überwinterung bietet sich ein heller, kühler Ort mit 8–12 °C an – das fördert die Ruhephase und sorgt für eine gesunde Entwicklung im Folgejahr.

Gedüngt wird während der Wachstumszeit alle vier bis sechs Wochen mit einem speziellen Kakteendünger mit niedrigem Stickstoffanteil. Zu viel Stickstoff führt zu weichem, instabilem Gewebe – daher unbedingt auf Kakteen abgestimmten Dünger verwenden und im Winter komplett aussetzen.

Der Myrtillocactus geometrizans lässt sich auch gut veredeln – besonders in der Kakteenvermehrung wird er häufig als Unterlage verwendet. Als Zierpflanze überzeugt er aber auch ganz ohne Edelreiser durch seine klare Form, das besondere Farbspiel und die pflegeleichte Art.

Zusammenfassung Pflegehinweise Myrtillocactus Geometrizans

Standort: Helles Licht, es darf gerne auch ein Südfenster sein. Der Myrtillocactus kann sowohl warm als auch kühl überwintert werden.

Wasserbedarf: Sehr wenig, die Erde solle vor dem nächsten Gießen trocknen. Im Sommer muss die Gießhäufigkeit erhöht werden, da die Erde durch die Hitze schneller trocknet

Luftfeuchtigkeit: Trocken bis durchschnittlich

Substrat: Wir empfehlen ein spezielles Substrat für Sukkulenten.

Toxizität: Leicht giftig

Lichtbedarf

viel

Wasserbedarf

wenig

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