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Anthurium peltigerum

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Das Anthurium peltigerum ist eine kraftvolle, fast skulpturale Pflanze mit einer spannenden botanischen Geschichte. Ihre tiefgrünen, strukturierten Blätter und der aufrechte, elegante Wuchs machen sie zu einem echten Blickfang – besonders für Pflanzenfreunde

Durchmesser Plastiktopf: 12 cm

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Das Anthurium peltigerum ist eine eher selten kultivierte, aber äußerst faszinierende Art innerhalb der großen Anthurium-Familie. Ursprünglich beheimatet ist diese Art in den feuchten Bergregionen Kolumbiens und Ecuadors, wo sie auf Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.000 Metern wächst – meist im Schatten dichter Wälder, eingebettet in ein tropisches Mikroklima mit hoher Luftfeuchtigkeit und milder Temperatur. Anthurium peltigerum ist keine gezüchtete Hybride, sondern eine echte botanische Art – was sie besonders spannend für Sammler macht, die das Authentische und Ursprüngliche schätzen.

Was die Pflanze optisch auszeichnet, ist vor allem ihre charakteristische Blattstruktur. Die Blätter sind groß, ledrig und tiefgrün, mit einer nahezu ovalen bis schildförmigen Silhouette – daher auch der Name „peltigerum“, was auf die schildartige Form anspielt. Die Blattnerven sind deutlich erhaben und bilden ein präzises, fast reliefartiges Muster auf der Oberfläche. Die Textur der Blätter ist fest und leicht glänzend, was ihr ein sehr edles, fast tropisch-archaisches Aussehen verleiht. Mit zunehmendem Alter entwickelt sie einen majestätischen Wuchs, bei dem die Blätter an langen, stabilen Stielen elegant überhängen.

Für ein gesundes Wachstum braucht das Anthurium peltigerum einen hellen, geschützten Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ideal sind Ost- oder Westfenster, wo das Licht weich und indirekt ist. Bei zu wenig Licht kann das Wachstum stagnieren, und die kräftige Blattfärbung verliert an Tiefe. Mit Pflanzenlampen lässt sich die Lichtversorgung im Winter gut ausgleichen – besonders wenn man ein gleichmäßiges Erscheinungsbild erhalten möchte.

Beim Gießen gilt wie bei vielen tropischen Aroiden: gleichmäßig feucht halten, aber keine Staunässe. Die Wurzeln sind empfindlich und mögen es gar nicht, dauerhaft im Wasser zu stehen. Die oberste Erdschicht darf ruhig leicht antrocknen, bevor wieder gegossen wird. Verwende am besten weiches, zimmerwarmes Wasser – Regenwasser ist optimal. Das Substrat sollte locker und durchlässig sein: Eine Mischung aus feiner Pinienrinde, Perlit, etwas Humus und Sphagnum funktioniert wunderbar.

Ein entscheidender Punkt ist die Luftfeuchtigkeit. Anthurium peltigerum stammt aus neblig-feuchten Bergwäldern – entsprechend liebt die Pflanze eine konstante Luftfeuchte von mindestens 60–70 %. In trockener Raumluft – etwa im Winter – können braune Blattränder entstehen. Wer das vermeiden möchte, sollte mit einem Luftbefeuchter oder regelmäßigem Sprühen nachhelfen. Noch besser: ein Platz im Terrarium oder in einer Vitrine mit kontrollierter Umgebung.

Die Temperatur sollte möglichst konstant zwischen 18 und 24 °C liegen. Schwankungen nach unten, besonders unter 15 °C, bekommen ihr nicht gut. Auch kalte Zugluft führt schnell zu Stress. Ein ruhiger Standort ohne extreme Temperaturschwankungen ist also Pflicht.

Gedüngt wird während der Wachstumszeit (Frühjahr bis Herbst) alle 3–4 Wochen mit einem stark verdünnten Flüssigdünger für Grünpflanzen oder Aroiden. Weniger ist hier mehr – zu hohe Konzentrationen können empfindliche Wurzeln verbrennen.

Zusammenfassung der Pflegehinweise für Anthurium peltigerum

Standort: Hell, keine direkte Mittagssonne

Wasserbedarf: mittel-hoch. feucht halten, jedoch Staunässe unbedingt vermeiden. Es droht Wurzelfäule!

Luftfeuchtigkeit: hoch, Umgebung gerne gelegentlich Besprühen

Substrat: Wir empfehlen ein lockeres, luftiges Substrat.

Giftigkeit: Der Verzehr ist giftig!